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Torsten Bach im Alpha-Interview: Gesamte Reitelite beim Turnier in Gardelegen

  • Autorenbild: Heidel
    Heidel
  • 8. Aug. 2016
  • 2 Min. Lesezeit

Montag 13 Uhr: Im Reitstadion Gardelegen sitzt Torsten Bach auf dem Rasentraktor. Noch bekannter ist er in der Region unter seinem Spitznamen "Tonne". Es ist die heiße Zeit der Vorbereitungen für das große Reitturnier vom 12. bis 14. August 2016. Zwischendurch spricht er mit dem Alpha-Report über Traditionen und Herausforderungen des Traditionsturniers in seiner 66. Auflage.

Alpha-Report: Noch vier Tage bis zur ersten Prüfung am Freitag. Wie läufts bei den Vorbereitungen?

Torsten Bach: Wir liegen voll im Plan. Mittwoch wollen wir die Zelte aufbauen, Fahnen aufhängen und so weiter. Donnerstag kommt der Parcoursbauer. Und Freitag kann das Spektakel in der Frühe beginnen.

Alpha-Report: Im Vorjahr gab es 1400 Nennungen. Wie ist der jetzige Stand?

Torsten Bach: Bisher sind mehr als 1200 Nennungen eingegangen. Mal sehen, was in den letzten Tagen noch passiert. Deshalb könnte der aktuelle Zeitplan unter anderem mit dem Start am Freitag noch aktualisiert werden.

Alpha-Report: Was erwartet die Besucher am Freitag?

Torsten Bach: Es ist traditionell der Tag der jungen Pferde, wir werden mehrere Springpferde-Prüfungen erleben. Abends folgt dann noch ein normales A-Springen.

Alpha-Report: Es gibt auch richtig schwere Prüfungen.

Torsten Bach: Zum Beispiel den Großen Preis von Gardelegen am Sonntag. Bei diesem Ein-Stern-S-Springen wird Dirk Holländer aus Ihleburg seinen Titel verteidigen.

Alpha-Report: Was ist das Besondere am Gardelegener Reitturnier?

Torsten Bach: Unser 1950 gegründeter Reit- und Fahrverein gehört zu den ältesten in der Region mit derzeit 130 Mitgliedern. Zum 66. Mal erleben wir dieses Dressur- und Springturnier. Die gesamte Reitelite aus unserem Bundesland wird am Start sein. Zumal wir auch zu den Qualifikations-Turnieren für den Seineke-Cup gehören. Der Sieger wird beim großen Turnier der Leipziger Partner-Pferd-Messe an den Start gehen.

Alpha-Report: Sonntag ist Familientag.

Torsten Bach: Richtig. Wir haben für alle Generationen etwas vorbereitet, von Kinderschminken über Hüpfburg und einem bunten Rahmenprogramm. Und ich kann euch versichern: Unser Festzelt-Wirt wird keine Wünsche offen lassen.

Alpha-Report: Reizt es nicht, als ehemals erfolgreicher Reiter, den Großen Preis in Angriff zu nehmen?

Torsten Bach: Nein, mit 54 Jahren muss ich mir das nicht mehr antun. Meine aktive Zeit war von 1972 bis 2006. Bestes Ergebnis für mich beim Großen Preis war mal ein dritter Platz. Doch das ist vorbei, ich habe auf meinem Traktor genug zu tun. Zudem schaue ich den jungen Leuten gerne zu.

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